Schulgarten der HBG

Schulgarten der HBG…

Impressionen aus dem Schulgarten…

Verabschiedung 10. Jahrgang

Verabschiedung 10. Jahrgang…

Impressionen von der Verabschiedung des 10. Jahrgangs Mit einer großartigen Show verabsc…

Skifahrt

Skifahrt…

Skifahren an der HBG Kaum ist der Sommer vorbei, muss man schon wieder an den nächsten Winter denk…

Einschulung

Einschulung…

Einschulung des neuen 5. Jahrgangs Auch in diesem Jahr konnten Frau Gith als Schulleiterin und Her…

Sport an der HBG

Sport an der HBG…

Impressionen vom Sportfest Angefeuert von ihren Klassenleitungen und unterstützt du…

Das Ferry-Projekt

Das Ferry-Projekt…

Impressionen vom Ferry-Project Seit 2004 nimmt die HBG-Crew ihre Schülerinnen und Schüler des 6. J…

Lesewettbewerb

Lesewettbewerb…

Lesewettbewerb im 6. Jahrgang Die HBG veranstaltet in jedem Jahr in Kooperation mit der Stadtteil…

Musik an der HBG

Musik an der HBG…

Auftritte und Konzerte Little Big Banda und Solokünstlerinnen und Solokünstle…

MINTUS an der HBG

MINTUS an der HBG…

Verleihung der MINTuS-Zertifikate endete mit einem Knall Den Schülerinnen und Schülern, die am 1.…

Englandfahrt

Englandfahrt…

Eindrücke von der Englandfahrt 2016 Gruppenfoto vor der Tower Bridge - doch der Reihe nach ..…

Verabschiedung 13. Jahrgang

Verabschiedung 13. Jahrgang…

Impressionen von der Verabschiedung des 13. Jahrgangs Jahrgangsfoto Abiturientia 2017. S…

Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür…

Impressionen vom Tag der offenen Tür Samstag, 10.15 Uhr - Das Pädagogische Zentrum füllt sich…

MINTuS (MINT und Sprachförderung) an der HBG 

ACHTUNG

MINTuS geht in die 3. Runde!

MINTuS ist ein freiwilliges Zusatzangebot zur sprachlichen Förderung im Fachunterricht, das sich an Schülerinnen und Schüler der Jg. 8 - 10 richtet. Im Mittelpunkt stehen spannende Experimente aus dem MINT-Bereich. Neben dem fachlichen Zugewinn werden die (Fach-)Sprache und die Lesekompetenz gefördert.
Interessierte Schülerinnen und Schüler wenden sich bitte an Frau Kuzewitz.

ACHTUNG

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“.
(Ludwig Wittgenstein, 1918)

Wittgensteins vielzitierter, nahezu 100-jähriger Aphorismus verdeutlicht auch in der aktuellen Diskussion rund um das Thema Sprache und Fachunterricht eines pointiert: Sprache, sei sie gesprochen oder geschrieben, stellt als linguistisches System den Kontakt zwischen Bewusstsein und der äußeren Welt her. Insbesondere im Lehr- und Lernprozess werden Inhalte durch sie transportiert und fachliche Verstehensprozesse konstruiert. Ein tiefergehendes Verständnis des Sachinhaltes ist ohne den Gebrauch fachlich ausgerichteter Sprache nahezu undenkbar. Fehlt entsprechende sprachliche Kompetenz, stößt der Lernende an eine Grenze, die die Materie nicht durchdringen und neue Lerninhalte nicht ergreifen lässt.

Gründe für den Mangel an Sprachkompetenz lediglich in der Migrationsgeschichte vieler Schülerinnen und Schüler zu suchen, ist mittlerweile überholt und der direkte Zusammenhang ebenso widerlegt. Denn eben nicht nur diejenigen, die Deutsch als Zweitsprache sprechen, sondern auch Muttersprachler verfügen in vielen Fällen über ein unzureichendes Sprachregister. Die sprachliche Sozialisation in einem sozio-ökonomischen Kontext, der durch einen Mangel an literalen Erfahrungen sowohl im rezeptiven als auch produktiven Bereich gekennzeichnet ist, ist es vielmehr, die die Heranwachsenden vor allem an den sprachlichen Anforderungen der Unterrichtsfächer scheitern lässt.

Schulleistungstests wie TIMSS oder PISA bestätigen ebenfalls, insbesondere der Mangel an der im rezeptiven Bereich der Sprachkompetenz verankerten Lesekompetenz erschwert den Jugendlichen den Zugang zum Wissen und verhindert das erfolgreiche Bewältigen von Aufgaben. Im Speziellen können gerade Fachtexte und fachtypische Textformate wie Versuchsanleitungen oder Textaufgaben aufgrund ihrer bildungs- und fachsprachlichen Charakteristik sowie ihrem hohem Maß an Abstraktion nicht sinnentnehmend gelesen und verwertet werden. An dieser Stelle nun allein den Deutschunterricht in die Pflicht zu rufen, um diese Defizite aufzuarbeiten, reicht nicht mehr aus.

Vielmehr muss die Förderung der deutschen Sprache bzw. des sprachlichen Lernens eine verpflichtende Aufgabe aller Fächer sein. (Vgl.: Erlass APO SI §6/6)

Um dieser bildungspolitischen Notsituation ein Stück zu begegnen, wurde das MINTuS-Projekt an der HBG ins Leben gerufen. In Kooperation mit dem Kinder- und Jugendtechnologiezentrum (KITZ.do) können Jugendliche mit Sprachdefiziten dienstags in der 7./8. Stunde an ihren Sprachkenntnissen arbeiten.

Mit Hilfe praktischer Experimente und Projekte aus dem MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik)-Bereich nähern sie sich bildungs- und fachsprachlichen Sprachstrukturen an. Begleitet werden sie dabei von Fachleuten, die einerseits mit ihnen Experimente durchführen und andererseits von Sprachtrainern, die die individuellen sprachlichen Kenntnisse fördern.