Englandfahrt

Englandfahrt…

Eindrücke von der Englandfahrt 2016 Gruppenfoto vor der Tower Bridge - doch der Reihe nach ..…

MINTUS an der HBG

MINTUS an der HBG…

Verleihung der MINTuS-Zertifikate endete mit einem Knall Den Schülerinnen und Schülern, die am 1.…

Verabschiedung 10. Jahrgang

Verabschiedung 10. Jahrgang…

Impressionen von der Verabschiedung des 10. Jahrgangs Mit einer großartigen Show verabsc…

Skifahrt

Skifahrt…

Skifahren an der HBG Kaum ist der Sommer vorbei, muss man schon wieder an den nächsten Winter denk…

Musik an der HBG

Musik an der HBG…

Auftritte und Konzerte Little Big Banda und Solokünstlerinnen und Solokünstle…

Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür…

Impressionen vom Tag der offenen Tür Samstag, 10.15 Uhr - Das Pädagogische Zentrum füllt sich…

Verabschiedung 13. Jahrgang

Verabschiedung 13. Jahrgang…

Impressionen von der Verabschiedung des 13. Jahrgangs Jahrgangsfoto Abiturientia 2017. S…

Das Ferry-Projekt

Das Ferry-Projekt…

Impressionen vom Ferry-Project Seit 2004 nimmt die HBG-Crew ihre Schülerinnen und Schüler des 6. J…

Schulgarten der HBG

Schulgarten der HBG…

Impressionen aus dem Schulgarten…

Einschulung

Einschulung…

Einschulung des neuen 5. Jahrgangs Auch in diesem Jahr konnten Frau Gith als Schulleiterin und Her…

Sport an der HBG

Sport an der HBG…

Impressionen vom Sportfest Angefeuert von ihren Klassenleitungen und unterstützt du…

Lesewettbewerb

Lesewettbewerb…

Lesewettbewerb im 6. Jahrgang Die HBG veranstaltet in jedem Jahr in Kooperation mit der Stadtteil…

Die "Experimental-AG" der Heinrich-Böll-Gesamtschule

Zur Unterstützung der Naturwissenschaftlich-Technische (MINT) Unterrichtsinhalte und zur Förderung veranstaltet die Heinrich-Böll-Gesamtschule (HBG) unter der Leitung von Dr. Thomas Hülsken eine Arbeitsgemeinschaft (2 Schulstunden pro Woche), in der interessierte Schülerinnen und Schüler naturwissenschaftliche Experimente selbstständig entwickeln, planen und umsetzen, um sie anschließend mittels moderner digitaler Methoden zu präsentieren. Dabei erarbeiten Schüler selbstständig klassische Aufgabenstellungen aus Schulbüchern, aber auch eigene Fragestellungen aus den Fachbereichen Chemie, Biologie, und Physik experimentell und präsentieren diese mittels digitaler Informationstechnologie (Filme, Vorträge, Plakate). Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgansstufen 8-13, die ein naturwissenschaftliches Interesse und Spaß am Experimentieren haben.

Experimente der Experimental-AG

Dustin Psiuk und Sophie Seifert haben in der Experimental-AG aus Wasser und Maisstärke ein nicht-newtonsches Fluid hergestellt. Als nicht-newtonsches Fluid bezeichnet man ein Fluid, dessen Viskosität nicht konstant bleibt, wenn Scherkräfte auf sie einwirken. Beispiele für nichtnewtonsche Flüssigkeiten sind u.a. Blut, Zementleime, Treibsand, Stärke-Wasser-Gemische und auch Pudding. Durch die Scherkräfte, die durch den Bass (Schallwelle) des Lautsprechers erzeugt werden, nimmt die Viskosität des Stärke-Wasser-Gemischs zu. Die Zunahme der Viskosität entsteht dadurch, dass die einzelnen Teilchen im Fluid stärker miteinander wechselwirken (z.B. sich verhaken) und so schlechter aneinander vorbei gleiten können.

Ein kurzes Video aus der Experimental-AG von Herrn Dr. Hülsken.

 

Experimental-AG in der Presse:

Experimental-AG bestimmt Artenvielfalt im Schulumfeld

 

Dieses Mini-Experiment gehört nicht zum Biodiversitäts-Projekt. Stattdessen rührte die Experimental-AG für’s Foto... (Foto: IN-StadtMagazine)

Die Teilnahme ist freiwillig, und so benötigt niemand der anwesenden Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Motivationsspritze. Wer nämlich mitmischt in der Experimental-AG der Heinrich-Böll-Gesamtschule, der trägt ziemlich sicher auch das "Forscher-Gen" schon in sich.

"Biodervisität" lautet der diesjährige Schwerpunkt der 12. Jahrgangsstufe innerhalb der AG. Dies bedeutet, dass die Schüler im Zuge eines DNA-Barcoding-Verfahrens die Artenvielfalt im Umfeld der Gebäude nach und nach erfassen und exakt bestimmen. Durch das Erstellen von Datenbanken und illustrierten Karten möchte die Schule ihren Mitgliedern dann letztlich ein Gefühl für das Ökosystem, dessen Bestandteil sie selbst ist, vermitteln.

Zu diesem Zwecke arbeitet die AG eng mit dem Lehrstuhl für Rezeptorbiochemie an der Bochumer Ruhr-Uni zusammen. Angenehmer Nebeneffekt einer derartigen Kooperation ist die Vernetzung mit einem Ort wissenschaftlicher Forschung, bei dem der Lütgendortmunder Nachwuchs Praktika wahrnehmen kann.

… mal eben sogenannte „Elefanten-Zahnpasta“ an. (Foto: IN-StadtMagazine)

Das laufende AG-Projekt wird in diesem Jahr zudem durch die Rütgers-Stiftung mit 2.500 € gefördert. "Dies", so AG-Leiter Dr. Thomas Hülsken, "erweitert unsere Möglichkeiten enorm, da wir sämtliche Verbrauchsmaterialien über die Fördersumme finanzieren können und nicht mehr improvisieren müssen."

Grundsätzlich steht die AG ab der 8. Jahrgangsstufe allen Kindern und Jugendlichen offen. Die Themen dürfen weitgehend selbst bestimmt werden, und auch die Arbeitsweise ist absichtlich autark. Gegen altersgemischte Gruppen hat Leiter Thomas Hülsken ausdrücklich nichts einzuwenden – wichtig ist vor allem, dass der wissenschaftliche Funke überspringt. Bei vielen der Anwesenden, z. B. dem 17-jährigen Tobias, hat das jedenfalls schon funktioniert. Seine berufliche Zukunft, daran lässt er keinen Zweifel, sieht er in der wissenschaftlichen Forschung. "Den Dingen auf den Grund zu gehen und hinter die Oberfläche zu schauen" macht für ihn den Reiz seines Hobbys aus. Am Angebot seiner Schule hat er entsprechend höchstens eines auszusetzen: Dass es nicht noch ausgeweitet wird.

Von IN-StadtMagazine (ON) - 3. August 2017