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Schüler schipperten mit der Queen über den Kanal - Vorbereitung auf Englandaufenthalt

LÜTGENDORTMUND. 140 Schüler der Klasse 6 und die zwölf Englisch-Lehrer der Heinrich-Böll-Gesamtschule (HBG) begaben sich – begleitet von einigen Schülern des 12er-Jahrgangs – auf einen England-Trip. Sie erlebten eine zweieinhalb-stündige Überfahrt im zur Fähre umgestalteten Pädagogischen Zentrum. Reichlich Aktion und Abwechslung vor Ferienbeginn und gleichzeitig Vorbereitung auf den in zwei Monaten bevorstehenden Schüleraustausch: vom Bingo-Spiel über Seglerknoten und Chillen auf dem Sonnendeck bis zum Fühlparcours bei dichtem (See-)Nebel. Elf Stationen erwarten die Schüler; verschiedenfarbige Bordkarten sorgen für Orientierung der Gruppen; Bordsprache ist Englisch.

Queen abgeschirmt

Abgeschirmt in einem Nebenraum und hinter mit britischen Flaggen verhangenen Fenstern residieren die Queen (alias Lehrerin Gabriele Ruthenfranz) und Prinzessin Ann (Sventlana Klassen), assistiert Selina und Alex aus der 12. Klasse als Kate und William. Sie erklären den Böll-Passagieren den Stammbaum der königlichen Familie und üben die Nationalhymne. "God save the Queen", klingt es im Viertelstunden-Takt aus dem gläsernen Raum. "Das ist sehr schön hier", sagt Niklas bei ‚Fish and Chips‘ im Bordrestaurant. "Ich war noch nie in England; das wird bestimmt sehr lustig", erklärt Finn. Beide freuen sich auf den Austausch im Herbst und die Fahrt mit der Fähre über den Ärmelkanal. Am Nebentisch erkundigt sich "Kapitän" Reinhard Müller, ob die Passagiere zufrieden seien. "The service is not good enough", mosert Leander und lacht. Kurze Zeit später erkundigt sich ein Steward aus der Jahrgangsstufe 12 nach seinen Wünschen. Einmal mehr erklingen die Glockenschläge von "Big Ben" aus dem Bordlautsprecher. Zeit für einen weiteren Wechsel der Stationen. "Als wir dieses Projekt vor 19 oder 20 Jahren das erste Mal gemacht haben, war mir vor dem organisierten Chaos etwas bange", erklärt Müller. Er trägt ein Polohemd in Farbe und Muster der britischen Flagge und eine ebenso stylische Sonnenbrille auf der Stirn. Alles "very british" – insbesondere das Finale der großen Überfahrt an der HBG. Die Schüler sammeln sich vor der Bühne und stimmen die Nationalhymne an.

Uwe von Schirp (Copyright Ruhr Nachrichten, Fr., 14.07.2017)


Das Projekt zur molekulargenetischen Bestimmung der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren im Schulumfeld wird mit 2.500,- € durch die Rütgers-Stiftung gefördert

Die Bestimmung der Artenvielfalt auf unserer Erde ist eine wesentliche Aufgabe auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Nutzung unserer Umwelt und der Stabilisierung der Ökosysteme und stellt einen wichtiges Aspekt der biologischen Forschung dar.

Für die Bestimmung der Artenvielfalt sammeln die Schülerinnen und Schüler Tiere und Pflanzen aus dem Umfeld der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Die Lebewesen werden mittel digitaler Medien dokumentiert und anhand wissenschaftlicher Lehrbücher bestimmt.

Anschließend werden sie mittels der DNA-Barcoding-Methode in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Biochemie I der Universität Bochum genetisch untersucht. Das Ziel ist die Bestimmung möglichst vieler Lebewesen im Schulumfeld.

Das Biodiversitätsprojekt der Experimental-AG unter der Leitung von Dr. Thomas Hülsken der Heinrich-Böll-Gesamtschule wird finanziell durch die Rütgers-Stiftung mit 2.500,- € unterstützt.


HBG ist Medienscouts NRW-Schule

92% der 13 bis 19-jährigen Jugendlichen benutzen ihr Smartphone mehr als 2 Stunden täglich!

Diese hohe Zahl verpflichtet Schule, im Umgang mit Smartphones und Social Media zu beraten, Tipps zur Privatsphäre und dem Umgang mit dem digitalen Ich zu geben.

Seit 2013 sind die Medienscouts der HBG in diesem Bereich aktiv und bieten Einzelfallberatungen in ihren Sprechstunden an, unterrichten aber auch gerne Klassen aller Jahrgänge und geben Eltern Tipps für einen kontrollierten, aber auch selbstständigen Umgang mit Smartphone und Social Media.

Auch an den umliegenden Grundschulen waren die Medienscouts schon zu Gast und haben dort mit den Klassen 3 und 4 zum Beispiel Verhaltensregeln für WhatsApp- Klassengruppen aufgestellt und mit Eltern Chancen und Risiken der Mediennutzung diskutiert.

2014 haben die Medienscouts mit der Polizei Dortmund Präventionsarbeit auf der YOU geleistet und den Besucherinnen und Besuchern Rede und Antwort gestanden.

Dieses Engagement wurde nun belohnt: als eine von nur 81 Schulen in ganz NRW erhielt die HBG das Abzeichen Medienscouts NRW-Schule verliehen!

In der Begründung der Landesanstalt für Medien NRW heißt es: "Wir sind beeindruckt von den Angeboten und dem Engagement, mit dem Ihre Medienscouts und Beratungslehrkräfte die praktische Arbeit an der eigenen Schule umsetzen!"

Frau Gith dankte den Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 10-12 für ihre Arbeit und überreichte die Urkunde und das Abzeichen während einer Feierstunde.

Die Medienscouts sind stolz, das Abzeichen bekommen zu haben, nehmen dies als Ansporn, die Arbeit auch in den kommenden Jahren fortzuführen und freuen sich über weitere Beratungsanfragen.


Hurrikan Otto verwüstete Costa Rica

Am 27./28.11.16 traf ein Hurrikan auf Panama, Costa Rica und Nicaragua. Es war der südlichste und späteste Hurrikan seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Zum Glück waren in Costa Rica keine Todesopfer zu beklagen, doch weite Landstriche wurden nach heftigen Regenfällen überflutet und viele Häuser und Infrastruktur zerstört.

Unsere zukünftige Partnerschule in Costa Rica, das Liceo Santa Cruz, liegt im Westen des Landes nahe der Pazifikküste. Hier war der Sturm zum Glück nicht so stark wie im Osten an der Karibikküste. Die Schule hat eine Hilfsaktion gestartet und spendet Kleidung, Lebensmittel und Hygieneartikel für Flutopfer. Eine in Dortmund von Dr. Erich Kretzschmar kurzfristig initiierte Sammelaktion ergab 500,28 €. Dank geht an die Evangelische Christusgemeinde Lütgendortmund, die allein 200 € aus ihrem Adventsbasar zur Verfügung stellte, NWO und NABU für die Spenden beim Adventskolloquium und die Heinrich-Böll-Gesamtschule für die Sammlung beim Tag der offenen Tür. Das Geld wurde von unserer ehemaligen Schülerin Jeanne Freitag, die in Santa Cruz arbeitet, direkt an das Liceo Santa Cruz für den Kauf von Lebensmitteln, Kleidung und Hygieneartikeln für Flutopfer übergeben.


Schulband eröffnet Tagung der QUA-LiS

Am Freitag, den 09.12. waren Vertreterinnen und Vertreter der Heinrich-Böll-Gesamtschule zur Fachtagung "Türen öffnen - Wie Inklusion zur Praxis wird" der QUA-LiS (Qualitäts- und Unterstützungsagentur- Landesinstitut für Schule des Landes NRW) in Soest eingeladen.

Die Schulband der HBG eröffnete unter der Leitung von Alexander Geissler und großem Beifall die Tagung und vier Kinderreporter der Klasse 6.5 interviewten souverän und humorvoll die Schulministerin Frau Löhrmann zum Thema Inklusion. Die Ministerin lobte ihre Vorbereitung und bedankte sich mit Autogrammen.

Ein Video des Auftritts finden Sie hier.

Interview mit der Ministerin.


Auszeichnungen in der Biologie- und der Chemie-Olympiade

Je zwei Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule nahmen in diesem Jahr an der Biologie-Olympiade und an der Chemie-Olympiade teil und wurden für ihre Leistungen ausgezeichnet.

Dustin Psiuk und Tobias Grundmann wurden für ihre Leistungen in der ersten Runde der Chemie-Olympiade sowie Yasamin Akhlaghi und Alexandra Spyra für ihre Leistungen in der ersten Runde der Biologie-Olympiade ausgezeichnet.

In der ersten Runde des Wettbewerbs lösten sie selbstständig anspruchsvolle biologische und chemische Aufgaben, die inhaltlich über die abiturrelevanten Unterrichtsinhalte hinausgingen. Die zu lösenden Aufgaben umfassten verschiedene Bereiche der Biologie und Chemie, wie z.B. Physiologie, Molekularbiologie, Evolution, Biochemie und Zoologie in der Biologie und Säure-Base-Reaktionen, Berechnung des Gehalts an Kohlensäure im Wasser, Berechnung von Gleichgewichtskonstanten und Farbstoffchemie in der Chemie.

Betreut wurden die Schülerinnen und Schüler von Herrn Dr. Erich Kretzschmar (Biologie) und Herrn Dr. Thomas Hülsken (Chemie).

Wir gratulieren den Schülerinnen und Schülern ganz herzlich zu ihren Auszeichnungen!

Alexandra & Yasamin
 

Tobias & Dustin


Büsra Coban belegt 4. Platz im diesjährigen 21. Dortmunder Literaturwettbewerb

Büsra Coban (Jg. 12) hat in dem diesjährigen 21. Dortmunder Literaturwettbewerb in ihrer Jahrgangsstufe den 4. Platz erreicht.

Im Rahmen des Philosophiekurses von Frau Karabiyik bekamen die Schülerinnnen und Schüler die Möglichkeit sich zu dem Thema "Heute und morgen" in Form von verschiedenen Textbeiträgen zu äußern.

Die Preisverleihung fand am Sonntag, den 20.11.2016 im Dortmunder Opernhaus statt.

Lesen Sie Büsras Text auf unserer Homepage.

Frau Karabiyik und Frau Planz, die sie an dem Tag begleitet haben, gratulierten Büsra im Namen der Schule ganz herzlich.

(c) Ruhr Nachrichten: Do., 13.10.2016 (Dortmund West) 


Aktion Tagwerk - "Dein Tag für Afrika" ist eine bundesweite Kampagne für Schülerinnen und Schüler jeden Alters und aller Schulformen. Organisiert und veranstaltet wird die Kampagne seit 2003 von dem gemeinnützigen Verein Aktion Tagwerk.

Die Idee von "Dein Tag für Afrika" ist ganz einfach: Schülerinnen und Schüler gehen an einem Tag im Schuljahr anstatt zur Schule arbeiten, veranstalten einen Spendenlauf "Go for Africa" oder planen kreative Aktionen im Klassenverband. Ihren Lohn spenden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann für Bildungsprojekte in fünf afrikanischen Ländern. Somit setzen sich die Kinder und Jugendlichen in Deutschland aktiv für Gleichaltrige in Afrika ein. Unterstützt werden mit dem Erlös der Kampagne Bildungsprojekte des Tagwerk-Projektpartners Human Help Network und des Kooperationspartners Brot für die Welt in Burundi, Ghana, Ruanda, Südafrika und Uganda.

2016 wurden auch erstmalig Projekte für junge Geflüchtete in Deutschland finanziert, um diesen mit Sprach- und Kulturkursen eine Integration zu ermöglichen.

Auch in diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule die Aktion Tagwerk unterstützt. Nach dem diesjährigen Motto: "Zukunft bilden" wurden die Schüler tatkräftig indem sie z. B. Regale einräumten, Gartenarbeiten übernahmen, sich als Babysitter betätigten uvm. und damit große Solidarität mit den Gleichaltrigen in Afrika zeigten. indem sie ihren Lohn spendeten.

Insgesamt erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule 4.681,70 €!

Ein wunderbarer Erfolg, der große Anerkennung verdient und für den wir von den Veranstaltern sehr gelobt wurden. Eine Dankes-Urkunde hängt im Schulgebäude. Auch 2017 werden wir die Aktion Tagwerk voraussichtlich am 07.07.17 wieder unterstützen.


"Du hast Nerven" – Tagespraktika von Oberstufenschülern der HBG am Lehrstuhl für Rezeptorbiochemie der Ruhr-Universität Bochum

"Du hast Nerven" sagt der Volksmund. Diese Redensart bedeutet ja normalerweise, dass jemand etwas macht, was man normalerweise nicht macht oder etwas anders abgesprochen war. Doch "Nerven haben" ist völlig normal und wichtig für alle biologischen Funktionen des Menschen.

Doch was bedeutet denn eigentlich "Nerven haben" oder "Nerven zeigen" und wie wirken sich neurodegenerative Krankheiten aus? Die Biochemie von Rezeptoren in Nervenzellen ist Untersuchungsgegenstand des Lehrstuhls für Biochemie I – Rezeptorbiochemie von Prof. Dr. Hollmann der Ruhr-Universität Bochum. Mittels modernster genetischer, elektrophysiologischer und mikroskopischer Methoden untersuchen die Forscher die Funktionsweise von Rezeptoren und von Kanalproteinen in Nervenzellen. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe der Heinrich-Böll-Gesamtschule hatten im Schuljahr 2015/2016 die Gelegenheit, im Rahmen von Tagespraktika und Langzeitpraktika die Arbeit der Wissenschaftler unter Anleitung von Dr. Markus Werner und Dr. Daniel Tapken zu begleiten und selbst mitzuarbeiten. Dabei erlebten die Schülerinnen und Schüler, wie man die Funktionsweisen von Proteinen in Nervenzellen misst und auswertet und wie eng die zu erlernenden Themen der Oberstufe mit modernen wissenschaftlichen Arbeiten verknüpft sind. "Jetzt wissen wir auch, wie wissenschaftliches Arbeiten an einem Lehrstuhl einer Universität funktioniert" war die einhellige Meinung der begeisterten Schülerinnen und Schüler. 


Nebelverbot auf der Fähre

Heinrich-Böll-Gesamtschule feiert ihr "Ferry-Project" trotz Brexit 

LÜTGENDORTMUND. Einmal im Jahr strandet ein Fährschiff mitten in Lütgendortmund. In der Aula der Heinrich-Böll-Gesamtschule, um es genau zu sagen. 

Gestern war es mal wieder soweit: Das "Ferry Project – A Trip to Britain" auf Deutsch "Fähren-Projekt – eine Fahrt nach England" stand an. Die Aula hatten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Englischlehrer Reinhard Müller bereits optisch in eine Fähre verwandelt. Englische Fahnen mit dem Georgskreuz an den Wänden und im Raum elf Stationen, an denen die Schüler des sechsten Jahrgangs entlangschlendern können.

Nur auf Englisch

Natürlich wird nur Englisch gesprochen. An einer Station geht es um Seglerknoten, die die Schüler erlernen können. An einer anderen laufen Sketche mit Englands Kultkomiker Rowan Atkinson alias Mr. Bean im Original. Wieder ein paar Meter weiter ist die Musik-Lounge. Dort erlernen die Schüler die englische Nationalhymne. Auch ein Quiz ist im Angebot, und sogar der Besuch der echten Queen wird versprochen.

Wer Reinhard Müller an diesem Morgen erlebt, ahnt, dass die Queen ebenso ein Gag ist wie das Vorurteil, dass die Briten jede Speise mit Pfefferminzsauce verfeinern. Müller trägt ein T-Shirt mit aufgedrucktem Union-Jack und einen Hut, der ebenfalls very British daherkommt. "Der Fährentag ist Teil unseres Englisch-Programms in der sechsten Jahrgangsstufe", erklärt Müller. Zu diesem Programm gehört auch eine echte Fahrt nach England, die ein Teil der Mädchen und Jungen des siebten Jahrgangs absolviert. Es geht seit Jahren nach East Grinstead, einem Ort der eine halbe Stunde von London entfernt ist. "Es wird komplizierter" In East Grinstead pflegt die Gesamtschule enge Kontakte zur Imberhorne School. "Und das wird auch so bleiben", verspricht Reinhard Müller. Trotz Brexit. "Gut möglich, dass die Überfahrt noch komplizierter wird", schätzt Müller. "Und möglich auch, dass nächstes Jahr Reispässe gebraucht werden". Denn es geht ja ins nichteuropäische Ausland, in ein vielleicht etwas anderes England. Anders war gestern auch die Station "Schiff im Nebel" auf der Schulfähre. Der Londoner Nebel wurde dort sonst immer mit eine Maschine erzeugt. "Wegen des Brandschutzes geht das nun nicht mehr", berichtet Müller. Gosh! (Meine Güte!) Aber ihren Spaß an der imaginären Überfahrt hatten die Schülerinen und Schüler trotzdem.

Copyright Ruhr Nachrichten, Fr., 08.07.2016



 

Vorbildlich Müll reduziert - Heinrich-Böll-Gesamtschule ist erstplatzierte "UmweltBewussteSchule" 2015 

LÜTGENDORTMUND. Bei der Auszeichnungsfeier zur "UmweltBewusstenSchule 2015" in der Bürgerhalle des Rathauses hat Schuldezernentin Daniela Schneckenburger zehn umweltbewussten Schulen Urkunden sowie Geld- oder Sachprämien überreicht. Die ersten drei Schulen kommen aus dem Dortmunder Westen: Die Heinrich-Böll-Gesamtschule (1.), das Bert-Brecht-Gymnasium (2.) und die Gustav-Heinemann-Gesamtschule (3.) erhielten je 2000 Euro. 

Die Plätze vier bis sechs je tausend Euro und die Plätze sieben bis zehn je 700 Euro. Insgesamt wurden Geldprämien im Wert von 11800 Euro vergeben. Der Wettbewerb "UmweltBewussteSchule" ist Teil des Projektes "Energieeinsparung an städtischen Gebäuden", das der Rat der Stadt 1997 beschlossen hat und das seitdem jährlich ausgetragen wird. Ziel ist es, die Nutzer aller städtischen Gebäude zu motivieren, ihr Energieverbrauchsverhalten so zu ändern, um so einen wirksamen Beitrag zur Energiekostensenkung und zur Senkung des CO2-Ausstoßes zu erreichen. Schulen spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Kindern und Jugendlichen einen sinnvollen Umgang mit Energie zu vermitteln. Mit dem Titel "UmweltBewussteSchule" werden nicht nur die Einsparergebnisse (30 Prozent Auswertungsanteil) gewürdigt, sondern vor allem die Aktivitäten von Schülern und Lehrern in Sachen Energieeffizienz insgesamt sowie die pädagogische Behandlung im Unterricht (70 Prozent Auswertungsanteil). Die Bewertung berücksichtigt außerdem Besonderheiten, wie z.B. Sanierung im und am Gebäude oder bei der Anlagentechnik während des Wettbewerbszeitraums. So wird die Chance gewahrt, dass alle im Umweltschutz aktiven Schulen für ihre Energiesparaktionen auf vergleichbarer Basis ausgezeichnet werden können. Energieeinsparungen Die Heinrich-Böll-Gesamtschule setzt sich seit 1997 aktiv für Energieeinsparung und Klimaschutz ein. Mit ihren zahlreichen Aktivitäten konnte sie in diesem Jahr besonders punkten und erreichte nach der 10. Platzierung im vergangenen Jahr nun den ersten Platz. Sie hat sich damit beim erfolgreichen Schulprojekt unter 26 Teilnehmerschulen durchgesetzt. Neben der Energieeinsparung bringt sich die Gesamtschule stark für das Thema Abfallvermeidung und bei der Nutzung von Recyclingpapier ein. Der besonders gut bewertete pädagogische Anteil führte zu einer hohen Punktzahl. Das gab den Ausschlag für den 1. Platz. Hervorzuheben sind das Engagement und die Disziplin der Schule, auch während der Sanierungsarbeiten diese Werte zu leben und zu lehren. Den zweiten Platz belegte, wie bereits im vergangenen Jahr, das Bert-Brecht-Gymnasium. Das Engagement der Schule im Umweltschutz ist vorbildlich. So finden z.B. jährlich Stromspartage statt, eine Bachpatenschaft für den Dellwiger Bach, und bei der Kampagne "Schule der Zukunft" sind sie ebenso vertreten. Schule der Zukunft Die Gustav-Heinemann Gesamtschule, schon seit 1999 aktiv, schaffte von Platz 9 im vergangenen Jahr jetzt den Sprung auf den dritten Platz. Auch diese Gesamtschule nimmt u.a. an der Kampagne "Schule der Zukunft" teil, ist im Abfallbereich aktiv und veranstaltet Energiesparwettbewerbe an der eigenen Schule.

Copyright Ruhr Nachrichten, Fr., 17.06.2016